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Schattenlicht

Teil 2

Als ich die Aufzeichnungen meines Vaters aus den dunkelsten Jahren der deutschen Vergangenheit zum ersten Mal ausführlich las, überwältige mich dies zu tiefst.

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42 Kapitel

eine wahre Lebensgeschichte

Ich konnte meine Tränen nicht zurückhalten, denn mir wurde erstmals bewusst, was Nationalsozialismus wirklich heißt. Die Entwicklung des Nationalsozialismus ist förmlich zu riechen.

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Deutsche Zeitgeschichte

Abitur & Krieg

Ich bereue zutiefst, dass ich zu Lebzeiten meines Vaters mich nicht viel mehr über unsere Vergangenheit unterhalten habe. Mittlerweile steht auch fest, dass es einen Teil 3 von Schattenlicht geben wird.

Kapitelübersichten

Die erste Anstellung in Stuttgart

Die erste Anstellung in Stuttgart In der Berufsschule wurde ich kaum beachtet. Als ich dann meine kaufmännische Abschlussprüfung als Bester bestand, bekam ich plötzlich auch in diesen Kreisen Anerkennung. Für meine Abendschule war der Weg von Fellbach-Schmiden bis Stuttgart zu weit. Auch Schönemann konnte mich deshalb nicht halten. Auf meine einzige Bewerbung bei der Württembergischen Warenzentrale in der Johannisstraße bekam ich einen Vorstellungstermin. Ich konnte sofort anfangen.

Die harte Tour zum Abitur

Auf ein Inserat in der Kölner Tageszeitung hin fuhr ich zu einem Privatlehrer namens Linartz, ganz im Süden von Köln. Ein kleiner dickbäuchiger Mann empfing mich in einem prunkvollen Wohnzimmer mit kostbaren Stilmöbeln. Wie konnte ein Mann mit solchem Reichtum Privatstunden geben, die doch nicht viel einbrachten? Er wetterte gegen die Nazis mit einer Vehemenz, wie ich sie noch nie erlebt hatte. So konnte nur ein Lebensmüder reden, denn wenn ich als Fremder ihn denunziert hätte, er wäre mit Sicherheit im Arrest gelandet.

Abitur bestehen mitten im Krieg

Unter diesen nervenaufreibenden Umständen hatte ich mich zum Abitur angemeldet. Die schriftliche Arbeit für sämtliche Fächer waren in zwei Tagen durchgezogen. Als Externe mussten wir in allen Fächer noch eine mündliche Prüfung absolvieren. Wer durchfiel, wurde zur mündlichen Prüfung gar nicht mehr zugelassen. Ich hatte Glück, nach acht Tagen kam ich zur mündlichen Prüfung. Trotz aller Skepsis hatte ich also noch Chancen, das Abitur zu bestehen. Der Deutschlehrer, Herr Strassmann, kam mir sehr wohlwollend entgegen. Er spannte den Bogen von der Klassik Goethes und Schillers bis hin zu Hermann Hesse und Ernst Jünger. Als ich mich über Ernst Jünger kritisch äußerte, sagte er mir auf den Kopf zu: „Sie kennen einen Linartz?“ Ich bejahte und er ließ mir freien Lauf in meiner kritischen Beurteilung. „Sie sind ein erwachsener Mann, ich kann ihnen nicht widersprechen.“

Sonderurlaub für ein Wintersemester

Wir bekamen regelmäßig ein Verordnungsblatt, in dem alle neuen Bestimmungen veröffentlicht wurden. Wir in der Verwaltung hatten dieses Blatt immer zuerst. Von uns aus ging es an die einzelnen Abteilungen. Dem Bedarf entsprechend kam eine Verordnung, dass für das kommende Wintersemester Studenten der Medizin und der Chemie für ein Semester beurlaubt werden konnten, sofern sie nicht in einer unentbehrlichen Funktion beschäftigt waren. Ich war nun doch wirklich so unwichtig wie ein Kropf.

Segelflug-Unterricht in Bayern

Bis dahin war ich machtlos, willenlos, getrieben von der göttlichen Vorsehung gelenkt worden. Nun kam meine Willensäußerung zum Tragen. Ich hatte mich wiederholt zur Ausbildung als Flugzeugführer gemeldet. Als ich nach Oslo zurückkam, wurde mir von meinem Kompaniechef eröffnet, dass ich zur Flugzeugführerschule 121 nach Straubing versetzt würde. Mein Marschbefehl war schon ausgeschrieben. Teils mit weinendem, teils mit lachendem Auge nahm ich die Nachricht auf. Traurig war ich, weil ich gerne den Polarwinter in diesen Breiten erlebt hätte, freudig war ich, weil ich in der Nähe meiner Heimat nun das Traumziel meiner sportlichen Ambitionen verwirklichen konnte.

Die fast vereitelte Heimkehr

Trotz aller Fürsorge, mich quälte das Heimweh. Als an einem Vormittag ein Pole mit einem alten, geklauten Fahrrad auftauchte und in der Hofeinfahrt sein Vehikel abstellte, um im Hühnerstall die Hennen auszusortieren, nahm ich das Fahrrad und machte mich auf den Weg nach Balzhausen. Kurz vor Wunsiedel fuhr ich einen steilen Berg hinab, da brach mir auf der holprigen Landstraße das Vorderrad zusammen. Enttäuscht schob ich das Fahrrad bis Wunsiedel, wo es ein Fahrradmechaniker nach vielem Bitten und Betteln halbwegs reparierte. Ich händigte ihm dafür meine letzte Marschverpflegung aus, denn Geld hatte ich sowieso nicht viel.

Beispiele aus dem Buch

Im zweiten Teil der Schattenlicht-Trilogie wird mein Vater für den NS-Arbeitsdienst verpflichtet und anschließend zur Wehrmacht eingezogen. Zunächst noch in Deutschland stationiert, gelingt es meinem Vater, neben dem Kriegsdienst das externe Abitur zu erwerben. Sogar Chemie kann er studieren, auch noch während seiner Kommandierung nach Norwegen. Doch dann wird in seinem persönlichen Tagebuch seine Haltung gegen Nazis und Krieg entdeckt, es folgt eine Strafversetzung zu SS-Einheiten an die Ostfront…

Die erste Anstellung in Stuttgart

In der Berufsschule wurde ich kaum beachtet. Als ich dann meine kaufmännische Abschlussprüfung als Bester bestand, bekam ich plötzlich auch in diesen Kreisen Anerkennung. Für meine Abendschule war der Weg von Fellbach-Schmiden bis Stuttgart zu weit. Auch Schönemann konnte mich deshalb nicht halten. Auf meine einzige Bewerbung bei der Württembergischen Warenzentrale in der Johannisstraße bekam ich einen Vorstellungstermin. Ich konnte sofort anfangen.

Die Einarbeitung in diesen landwirtschaftlichen Großhandel fiel mir als Bauer, gelernter Gärtner und gelernter Kaufmann leicht. Ich kannte ja vom Saatgut über Schädlingsbekämpfungsmittel bis zum Kunstdünger alles. Ich hatte viel berufliche Abwechslung. In einem Betrieb mit mehreren hundert Angestellten war ich Kolonnenspringer, das heißt, ich wurde alle paar Wochen in einer anderen Abteilung eingesetzt, wenn jemanden wegen Krankheit oder Urlaub ausfiel. Die Umstellung vom ländlichen Familienbetrieb zum streng organisierten Großbetrieb konnte ich kaum verkraften. Ich wohnte in einer Querstrasse zur Johannisstraße als Untermieter in einer Werkswohnung der Firma Bosch. Ich hatte nur zwei Minuten zu meiner Arbeitsstelle. Mein Zimmer war dürftig möbliert; gegenüber meinem Fenster sah ich die graue Wand des Vorderhauses. Ich war immer pünktlich an meinem Arbeitsplatz, obwohl ich weit bis Mitternacht studierte. Mein pensionierter Hausherr, ein ehemaliger Bosch-Arbeiter, weckte mich pünktlich. Er hatte in fünfzig Dienstjahren die letzten fünfzehn Jahre nur am Fließband gearbeitet. Er wusste, dass die Zeit und die Maschine den Rhythmus des Menschen bestimmen. Pech hatte ich, als das betagte Ehepaar zwei Wochen mit „Kraft durch Freude“ Urlaub machte und in einem Bosch-Erholungsheim noch weitere zwei Wochen anhängte. Schon in der ersten Woche kam ich einmal sieben und das nächste mal sogar dreizehn Minuten zu spät in mein Büro-Silo. Jetzt erst merkte ich, was der griesgrämige Pförtner in der Glas-Loge für eine wichtige Person war. Das erste Mal fragte er nach meinem Namen. Das zweite Mal wurde ein Protokoll angefertigt. Name, Anschrift, in welcher Abteilung, welcher Prokurist zuständig war, Grund der Verspätung. Dauer der Vernehmung fünfzehn Minuten für zwei Mann, ergibt dreißig Minuten. Im Laufe des Vormittags Rapport beim Prokuristen Joos, nochmal fünfzehn Minuten für zwei Mann, ergibt insgesamt nochmal 30 Minuten. Insgesamt wurden für dreizehn Minuten Verspätung sechzig Minuten Arbeitszeit aufgewendet; dabei waren noch hoch bezahlte fünfzehn Minuten für den Prokuristen. Mein kaufmännisches Denken war zwar erschüttert, doch ich beugte mich der Ordnungsliebe des Konzerns.

In Zukunft ging ich immer eine Viertelstunde früher ins Geschäft. Ich hatte ja mein Studienbuch unterm Arm. Doch da hatte ich auch wieder Schwierigkeiten. Selbst wenn der Pförtner gelangweilt in seiner Glasvitrine saß, genau fünfzehn Minuten vor Arbeitsbeginn wurde der Einlass geöffnet. Es wäre ja ein ordnungswidriges Vergehen gewesen, wenn der Pförtner fünf Minuten zu früh seinen Eingang aufgemacht hätte.

Segelflug-Unterricht in Bayern

Bis dahin war ich machtlos, willenlos, getrieben von der göttlichen Vorsehung gelenkt worden. Nun kam meine Willensäußerung zum Tragen. Ich hatte mich wiederholt zur Ausbildung als Flugzeugführer gemeldet. Als ich nach Oslo zurückkam, wurde mir von meinem Kompaniechef eröffnet, dass ich zur Flugzeugführerschule 121 nach Straubing versetzt würde. Mein Marschbefehl war schon ausgeschrieben. Teils mit weinendem, teils mit lachendem Auge nahm ich die Nachricht auf. Traurig war ich, weil ich gerne den Polarwinter in diesen Breiten erlebt hätte, freudig war ich, weil ich in der Nähe meiner Heimat nun das Traumziel meiner sportlichen Ambitionen verwirklichen konnte.

Der Herbst war aufgezehrt. In unserer Osloer Kompanieunterkunft lag schon manchmal Raureif über der Parkanlage. Der einzige Ahornbaum im Garten leuchtete rotbraun in der Herbstsonne. Müde trudelten Blätter von seiner Krone. An der Hauptstraße wartete ich auf den Omnibus, der mich zum Hafen mitnahm. Mit dem Schiff ging es heimwärts nach Flensburg. Von Flensburg aus ratterte der Zug monoton nach Süden, vollgepfropft mit Soldaten. Zum Glück bekam ich noch einen Sitzplatz. Ein Nachtzug ohne Nachtruhe. Bei jeder größeren Station schoben sich neue Urlauber nach, Urlauber mit Karabiner und Marschgepäck. Jugendstimmen und Männer schimpften und fluchten, weil sie wie Trauben an den offenen Türen hingen, bis der ratternde Zug die Menschenmassen zusammenrüttelte. Es war schon die Zeit, als die stolze Wehrmacht mit Jugendlichen und Volkssturm ihre Schlagkraft verstärken musste. Die lichtlosen Züge waren zum Bersten voll. Es war ein Mief zum Schneiden. Die Atmosphäre war geschwängert mit Rauch und Schweiß – Hauptsache es war warm.

In Nürnberg wechselte ich den Zug. Es wurde geruhsamer. Jetzt erst merkte ich, dass mein neuer Karabiner, den ich neben mich gelehnt hatte, verwechselt worden war. Ich hatte plötzlich eine alte Knarre mit einem aufgebauschten Lauf. Ein solches Gewehr war für einen Soldaten eine Katastrophe. Kurzerhand ließ ich es in Straubing einfach im Zug stehen. Ich wusste wirklich nicht: was besser war – kein Gewehr oder ein kaputtes.

Von Straubing ging es wieder zurück nach Cham in der Oberpfalz. In Michelsdorf, zwei Kilometer von Cham entfernt, war ein Schulungsgelände für den Segelflug. Der Segelflug gehörte zur fliegerischen Grundausbildung, denn nur im Segler bekam man ein fliegerisches Feingefühl.

Die Anfänge waren denkbar einfach. Mit einer Seilwinde am Rande des Flugplatzes wurde der Segler an einem langen Drahtseil hochgezogen. Am höchsten Punkt wurde das Seil am Segelflugzeug ausgeklinkt und die Höhe genügte, um zum Startplatz zu fliegen. Später wurde man mit einem Motorflugzeug hochgezogen, auf ein Zeichen wurde das Drahtseil ausgeklinkt.

Hier, in Höhen von 1000 bis 1500 Meter über Grund, blieb einem Zeit, das lautlose Schweben zu genießen, um in einem vorgeschriebenen Landeanflug fehlerlos auf die Erde aufzusetzen. Die Schwierigkeit des Fliegens bestand nur im Start und in der Landung. Wie ein Albtraum wirkte natürlich der Fluglehrer im Doppelsitzer mit einer Parallelsteuerung, der beim kleinsten Fehler eingriff und einen aus dem Konzept brachte. Beim Fliegen schaffte es eine gewisse Sicherheit, wenn so lange geübt wurde, bis jeder Handgriff im Schlaf, also automatisch, saß; dafür war bei der Wehrmacht genügend Zeit.

Ein Erlebnis wurde der erste Alleinflug. Losgelöst von der Erdenschwere, fern jedem militärischen Zwang, das bedeutete Freiheit,. Nach mehreren Alleinflügen traute ich mir fliegerisch schon etwas zu. Jetzt ging es nur noch um sauberes Fliegen; das hieß, in einem exakten Quadrat den Flugplatz zu umkreisen, einen sauberen Landeanflug und eine genaue Punktlandung durchzuführen. Nur beim motorlosen Flug erwies sich Disziplin und fliegerisches Feingefühl. An der ersten Eigenschaft haperte es bei mir schon manchmal, dafür war mein fliegerisches Können und meine räumliche Einschätzung ausgeprägter.

Die schönste Beschäftigung, die ich mir vorstellen konnte, war die fliegerische Ausbildung. Der Vormittag war ausgefüllt mit Theorie. Funken, Flugzeugkunde, Meteorologie und so weiter. Der Nachmittag war dem Praktikum vorbehalten. Eine Gruppe von etwa zehn Mann beobachte ohne militärischen Zwang den Flug des jeweiligen Schülers. Man fieberte, bis man selbst an der Reihe war. Gerade in den Anfängen ist jeder Start ein Erlebnis, ein Nervenkitzel. Für mich war jeder Flugtag ein Ferientag.

Der Hof der Deserteure

Als ich in die Gegend von Karlsbad kam, atmete ich erleichtert auf. Da gab es Berge und Wälder, Wälder und Berge, die mir etwas mehr Sicherheit boten. Ich fühlte mich als Odysseus des zwanzigsten Jahrhunderts, der nur um sein Überleben kämpfte. Nur wer die Strecke zwischen Prag und Hof kennt, kann ermessen, wieviel Nächte Fußmarsch hierfür notwendig waren. Ich hatte weder Zeitgefühl noch einen Maßstab für die wirkliche Realität. Jedenfalls landete wieder an einer Einöde mit dem Schild „Stemmasgrün“, nahe bei Hof. Ich wusste, das war Reichsgebiet. Der Morgen graute. Ich fasste den Mut und ging zum ersten der drei Gehöfte. Ein Schmucker Bauernhof. Müde des Schleichens und Hungerns klopfte ich an die Tür. Eine ältere Bäuerin öffnete mit. Ich schenkte ihr reinen Wein ein. Ich sei ein desertierter Soldat, ob sie mich aufnehmen wolle, ich würde wie ein Besessener auf dem Hof arbeiten, versicherte ich ihr. Sie nahm mich zögernd – halb zweifeln, halb abweisend – mit in die Küche, Sie setzte mir eine Brotzeit vor, wie ich sie seit Wochen nicht mehr gekostet hatte.

Drei hübsche junge Mädchen umlagerten mich voller Neugierde. Es waren die Töchter der Bäuerin. Nach längerem Hin und Her eröffnete sie mir, dass ihr Sohn auch desertiert sei. Sie ging in den oberen Stock und brachte ihren Sohn mit. Wir schlossen Freundschaft. Ich wurde problemlos als zweiter Sohn in diesen schmucken Bauernhof integriert. Jeden Tag holten wir Grünfutter, wir versorgten den ganzen Hof.

Die amerikanische Eroberungswelle überrollte das Gebiet. Wir wurden als fünfköpfige Familie anerkannt. Die Mutter, eine Witwe, umsorgte uns mit einer Hingabe, die mir das Gefühl heimatlicher Geborgenheit vermittelte. Die amerikanischen Soldaten durchkämmten den Hof. Drei Mädchen und zwei Söhne gehörten zum Inventar dieses Hofes. Die Amerikaner akzeptierten diesen Personalbestand. Wochen und Monate versorgten wir zwei Bauern mit den Schwestern unseren Hof. Der Wald ging bis vor die Haustür. Es befanden sich auf dem Hof zwei Karabiner, die der Hoferbe irgendwie organisiert hatte. Sowohl in der Frühe, als auch bei der Abenddämmerung, gingen wir auf die Pirsch. In einer Waldlichtung schossen wir regelmäßig unser Wildbret.

Als ich einmal ahnungslos meinen Bock am Rand des Waldes holte, pfiffen mir Kugeln um den Kopf. Die Amerikaner hatten uns Konkurrenz gemacht. Ich nahm den Bock und verschwand im Wald. Spät abends kamen die amerikanischen Soldaten und verlangten Rechenschaft: „Wer hat uns diesen Bock weggenommen?“ Von uns wusste niemand etwas. Wir hatten einen Vorteil: Die Amerikaner waren solche Feiglinge, sie trauten sich nicht in Wald. Sobald wir im Wald agierten, wussten wir, dass die Amerikaner sich nicht blicken lassen würden.

So lebte ich viele Wochen geborgen im Schoß einer friedlichen Landwirtschaft; umsorgt, verwöhnt, wie ich es seit fünf Jahren nicht mehr gekannt hatte. Wir bekamen Ausweise, dass wir uns im Umkreis von fünf Kilometern bewegen durften.

In regelmäßigen Abständen kamen Polen – ehemalige Fremdarbeiter aus Wunsiedel – und klauten, was nicht niet- und nagelfest war. Sie stahlen Geflügel, sie stahlen Schweine, sehr zu unserer Verbitterung, doch wir konnten nichts daran ändern.

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Der Autor

facebook-og-bildMartin Bühler wurde am 01.11.1973 in der kleinen schwäbischen Stadt Krumbach geboren.

Nach seiner Schulzeit studierte er Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien. Seit dem Jahr 2001 lebt er an der westlichen Küste Nordfrieslands,zwischen der Hafenstadt Husum und der Insel Sylt.

Im Jahr 2011 fing er erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 schrieb Martin Bühler sein erstes Werk”Der Samenspender Martin1973″, anfangs als Selbstverleger, später über den Miller Verlag. Danach folgten Ratgeber zur Kinderwunschthematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”.

Zum Thema Kinderwunsch durch Samenspende entstanden zahlreiche Beiträge, u. a. bei Stern TV (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (SAT1). Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages, u. a. in Bild der Frau und Bild.de.

Seine Begeisterung, bestehende Tabus in unserer Gesellschaft anzusprechen und öffentlich zu diskutieren, wuchs von Tag zu Tag. Mit seiner provozierenden Art öffentliche Diskussionen anzuregen, gefällt ihm und wurde zur Passion. Die Themen sind mittlerweile umfangreich und vielschichtig.

Sein Motto ist: Das Leben schreibt die interessantesten Geschichten.

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